9.3.10

Figurinen XXI


Dieser Herr steht im Münchner Stadtmuseum. Die Uniform ist des Portiers des Münchner Rathauses samt Zeremonienstab - eine Gala-Uniform um 1890.

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26.2.10

Figurinen XX



Diese Figurinen habe ich leider nicht selbst gesehen, sondern der Kollege Jörn Borchert hat sie aufgetan - in Rotterdam im Maritimen Museum, genauer gesagt auf dem Museums-Schiff Buffel. Auf Kulturelle Welten kann man alles über den Museumsbesuch erfahren.
Ich bin etwas neidisch, dass ich diese neue Spielart von Figurinen in langen Unterhosen und mit nacktem Oberkörper (noch) nicht selbst gesehen habe - sie gehören eindeutig zu den schönsten Exemplaren!

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16.2.10

Figurinen im Museum IXX




Immer eine sichere Bank für Figurinen: militärgeschichtliche Museen, wie das Heeresgeschichtliche Museum in Wien.


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28.1.10

Figurinen im Museum XVIII




Volkskundemuseum Graz. Trachtensaal

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Figurinen im Museum XVII



Nein, das ist nicht nur einfach eine Figur, die wie ein Mensch aussehen soll, der vor über 27. 000 Jahren lebte und jetzt im Neuen Museum in Berlin rumhockt. Hierbei handelt nichts weniger als einen Eiszeitlicher Künstler, der gerade dabei ist, eine kleine Venus herzustellen.

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4.1.10

Figurinen XVI

Die Figurine stammt wohl aus der heutigen Warenwelt, während die Kleidung auf frühere Zeiten verweisen soll - als Autos noch Automobile hießen (und so aussahen). Genauer betrachtet, fehlt dann aber doch der Gesichtsausdruck, der zum Kaufen auffordern soll. Ist da gar etwa eine Sorgenfalte im Gesicht des Fahres? Lastenmannes? zu sehen?

Gesehen im Volvo-Museum in Göteborg.

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13.12.09

Figurinen XV


Anonym und etwas verfremdet verrichten die Figurinen im Olivenmuseum der Firma Carli in Imperia ihre museale Arbeit.

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9.11.09

Figurinen XIV



Was für ein Idyll: Mutti rastet im Schnee, während sich der Nachwuchs sonnt. Und was macht eigentlich Vati? Das Familien-Diorama ist zu sehen im Skimuseum des Freilichtmuseums Sverresborg, Trøndelag Volksmuseum in Trondheim in Norwegen.

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12.10.09

Figurinen XIII

Kleines Waldmuseum steht an der offenen Hütte geschrieben und wer eintritt, kann ein Sammelsurium von Gerätschaften, Bildern und Holzstücken bestaunen, das die Bedeutung des Holzes für die kleine Gemeinde Storsjö wiedergibt. In der Ecke sitzt eine Figurine - mit einem geschnitzten Holzkopf natürlich. Ein wirklich kurzweiliger Museumsbesuch!


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7.9.09

Figurinen XII

Figurinen lauern überall. In der kleinen Stadt Rain am Lech lümmeln sie auf diese Weise im Heimatmuseum:*


mit Dank an Beate Spiegel!

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17.7.09

Figurinen im Museum XI


Unter der Haube ist doch kein Gesicht: kopflos sind die beiden Figurinen im Agrarmuseum Wandlitz. Sie wirken dennoch nicht wie reine Büsten, sondern wie Figuren.
Ein Besuch lohnt sich, heisst es auf der Internetseite des Museums bei Berlin, und das kann ich nur bestätigen - auch wenn mein Besuch nun schon einige Jahre zurückliegt. Damals bot das Museum nicht nur einen Ein- und Überblick in den ländlichen Alltag, sondern zugleich einen Ausflug in die DDR-Museologie. Das wussten schon andere Besucher durchaus zu schätzen - so war der französische Museologe Georges Henri Rivière Anfang der 1970er Jahre einmal dort gewesen und zeigte sich von der Präsentation beeindruckt.

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3.6.09

Figurinen im Museum X



Fast meint man, sie stehen von ganz alleine, die vielen Harnische im Wien Museum, dem historischen und stadtgeschichtlichen Museum von Wien. Die Rüstungen stammen aus dem Bürgerlichen Zeughaus von Wien, dessen Bestand einst den Grundstock des Wien Museums bildete.

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26.5.09

Figurinen im Museum IX

Eingang ins Museum (auf dem Balkon "Sissi") Urlaubserinnerungen

Lebensecht und doch verfremdet, Teil der Inszenierung aber inmitten des Publikums - Figurinengruppen im Meraner Touriseum


Folklore für und Eingenommenheit gegen "Sommerfrischler"

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25.5.09

Figurinen im Museum VIII


Diesem freundlichen Herrn mit Pfeife im Mund kann man in einem kleinen Museum im Hunsrück begutachten, genauer im Agrarhistorischem Museum Emmelshausen. Der Förster in seinem Büro - so heisst die Inszenierung - wird völlig ungebrochen dargeboten; man könnte sich theoretisch zum Förster an den Schreibtisch setzen. Möchte man das im Museum wirklich erreichen?

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19.5.09

Figurinen im Museum VII



Diese an Schaufensterpuppen erinnernde Figurinen räkeln sich im Saalburg-Museum im Taunus bei Frankfurt am Main. In dem rekonstruierten, teilweise ganz interessant gemachten Römerkastell beim Limes erfährt man alles über das Alltags-Leben der einstigen Bewohner - und dazu gehörte wohl auch, zumindest für manche, auf Sofas rumliegen und leckere Speisen zu sich nehmen.

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7.5.09

Figurinen im Museum VI



















Und noch einmal täuschend echte Figurinen, diesmal gänzlich ungebrochen: Gewandet in Kleidung des 18. und 19. Jahrhunderts befinden sie sich im Haus Riensberg, einem Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, das Teil des Focke-Museums Bremen ist und bremische Wohnkultur, europäische Glaskunst vom 16. bis zum 20. Jahrhundert und das neue Kindermuseum mit der Spielzeugsammlung beherbergt. Ein Ort, um sich lange aufzuhalten, ist im übrigen das wunderbare Schaumagazin des Focke-Museums.

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4.5.09

Figurinen im Museum V


Wieder Hyperrealismus, diesmal durch die Farbgebung gebrochen...
Figurinen im Marinemuseum von Liverpool das übrigens sehr empfehlenswert ist und auch nicht von überraschenden Themen zurückschreckt wie etwa (2008) eine Ausstellung über Homosexualität in der Handels- und Kreuzfahrtsmarine....

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28.4.09

Figurinen im Museum IV


Allein unter Männern: Bei Madame Puech handelt es sich um die Kantinenchefin vom 67. Infanterie-Regiment in Frankreich um 1880. Sie wurde wohl nach einem Foto erstellt und steht im Pariser Armeemuseum in einer Vitrine mit Soldaten und Offizieren. Diese sollen nicht nur die Vielfalt der Uniformen in Frankreich zu der Zeit zeigen, sondern stehen auch für die verschiedenen regionalen Physiognomien, die man vorzufinden glaubte. Es handelt sich zweifellos um historische Figurinen - die aber nicht als solche auf den ersten Blick zu erkennen sind bzw. es fehlen die Hinweise dazu.

Und manchmal begegnet man in diesem Museum echten Personen, die im ersten Moment an die Figurinen in der Vitrine erinnern.....


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20.4.09

Figurinen im Museum III



Die Figurinen im Amsterdamer Tropenmuseum sind derart lebensecht, dass man zwei Mal hinsehen muss um sie als solche zu erkennen. Sie wurden ebenfalls nach lebendigen Vorbildern oder Porträts  geschaffen. Um die Illusion zu brechen, wurden allerdings einzelne Gliedmassen oder andere Körperteile durch transparentes Plexi ersetzt.

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18.4.09

Figurinen "völkischer" Art


Anklässlich der Neuaufstellung (2003; weitere Erneuerung 2008) hat das Grazer Volkskundemuseum im  "Joanneum" einige Vitrinen des sogenannten Trachtensaales übernommen, als eine Art von "Museum eines Museums". Diese Figurinen wurden in den 30er Jahren geschaffen und der Schnitzer hat sich, im Auftrag des damaligen Museumsleiters Viktor von Geramb, an "echten" Bauern inspiriert.

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14.4.09

Figurinen im Museum I



Im Museumsblog wird nicht nur gesessen, sondern dabei werden von nun ab Figurinen angeschaut.
Figurinen haben eine lange Tradition im Museum: inspiriert von den Weltausstellungen im 19. Jahrhundert, sollte mit der Wiedergabe von physiognomischen Besonderheiten regionale Typen geschaffen werden - zur so genannten Rassenkunde ist es von dahin nicht mehr weit.
Noch heute füllen solche Abgußsammlungen so manche Museums-Depots. Immer noch gelten Figurinen als geeignet, lebendige Szenen zu schaffen; gerne nimmt man dazu Schaufensterpuppen. Die anderen Lösungen wollen wir hier auch vorstellen und kleine Ausflüge in die Museumsgeschichte machen - dazu bald mehr.

Hier ein Ausflug in die Gegenwart, ins Senckenberg-Museum in Frankfurt. Die Puppen sollen die Tätigkeiten rund um das Weltnaturerbe Grube Messel visualisieren.

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