Die militärgeschichtlichen Museen rüsten auf


Seit einiger Zeit sind in den militärgeschichtlichen Museen interessante Dinge zu beobachten:
Angefangen hatte es vor einiger Zeit mit dem Imperial War Museum London, nun ziehen auch das Militärhistorische Museum der Bundeswehr Dresden und das Musée de l’Armée in Paris nach. In Dresden soll 2008 die neue Dauerausstellung eröffnet werden, die auf über 9.000 qm nicht technikgeschichtlich, sondern kulturgeschichtlich ausgerichtet sein soll. Für dieses Vorhaben wurde der Architekt Liebeskind gewonnen, der ja auch schon die imposante Außenstelle des Imperial War Museums in Manchester entworfen hat. In Dresden treibt Libeskind einen Keil in das ehemalige Arsenalgebäude. Der Stuttgarter Architekt HG Merz sorgt für die Ausstellungsarchitektur; ein Autorenteam sorgt für die inhaltliche Umsetzung.

In Paris läuft seit 2003 das Programm „Athéna (Armes, techniques, Histoire, Emblèmes, nation, Armee). Hier soll (Napoleon lässt grüßen) nach seiner Modernisierung das wichtigste militärgeschichtliche Museum des Planeten entstehen, so der Direktor und General Robert Bresse. Die Arbeiten erfolgen sukzessive; fertigestellt ist bereits die Präsentation zu den älteren Waffensammlungen, die seit 2005 zu sehen ist und die Zeit zwischen 1871 und 1945, die seit Sommer 2006 präsentiert wird. Es folgt noch ein Museum für Charles de Gaulle und die Abteilung Ludiwg XIV bis Napoleon III und weitere interne Modernisierungen. Die Bilder zeigen einen Blick in die alten (neuen) Waffensammlungen und eine in Szene gesetzte Studiensammlung des Pariser Museums. Eine Entwicklung, die es weiter zu verfolgen gilt.

Kategorie: Dresden, Militärmuseum, Paris

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