Noch nie gehört

Geschrieben von am 10. September 2007 09:54

Interessant ist die Stellenausschreibung des Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim in der ZEIT. Gesucht wird ein „Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich der stadtgeschichtlichen Sammlung“. Nach der Beschreibung des Aufgabenbereichs heißt es:
„In einem Persönlichkeitsgutachten sollte Ihnen die Fähigkeit zu Teamarbeit, Leistungsfähigkeit und Flexibilität bei unterschiedlichen Aufgabenbereichen attestiert werden.“ Da zusätzlich auch noch ein Fachgutachten nebst Zeugnissen verlangt wird, frage ich mich, wer dieses Persönlichkeitsgutachten ausstellen könnte, stehen doch solche Aussagen normalerweise schon im Arbeitszeugnis. In Frage käme vielleicht der oder die (ehemalige) ChefIn. Was ist aber, wenn diese/r nichts von der Bewerbung erfahren sollen? Wie wäre es eigentlich mit KollegInnen? Oder vielleicht gar die, die so etwas wissen müssten: der Partner oder die Partnerin oder die Familie? Oder gibt es inzwischen den Beruf PersönlichkeitsgutachterIn?

Welche Stellen es im Museum so gibt

Geschrieben von am 7. März 2007 09:42

In einer Stellenanzeige, die mich über die Mailingliste H-Museum erreicht hat, wird für eine große Kunstsammlung eine Person für halbtags gesucht, die handwerkliche Fähigkeiten haben soll, die organisatorische und praktische Vorbereitung sowie die Überwachung von Kunsttransporten übernimmt, Kontakt zu Kunstspeditionen pflegt, die bei der Administration des Leihverkehrs mitarbeitet sowie bei Ausstellungsaufbau und -organisation, die Inventarpflege betreibt und das Graphikdepot und Zierrahmendepot ordnet.
Das alles ist als Auswahl gekennzeichnet. Denn es geht noch weiter: die gesuchte Person soll im Umgang mit Kunstwerken Sorgfalt und Fachwissen vorweisen können, Praxiserfahrung haben, sich gut mit EDV auskennen, Grundkenntnisse in der digitalen Fotografie haben, perfekte Deutschkenntnisse sowie Fremdsprachenkenntnisse (Englisch sowie Italienisch und/oder Französisch) vorweisen können, teamfähig sein und ein sicheres Auftreten haben, belastbar sein, sehr genau und verantwortungsbewußt arbeiten, verschwiegen und loyal sein.

Wie bezeichnet nun der Arbeitgeber solch eine Stelle: nein, nicht Faktotum, sondern Registrar oder Museumstechniker/in, mit einer – Ausbildung im Bereich Registrar/Museumstechnik und/oder kunsthistorische Ausbildung. Über das Gehalt wird nichts verlautbart.

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