Sitzmöbel XXXV
Mehr an eine Wohnzimmercouch erinnert das Sofa in der neuen Dauerausstellung “Die grosse Kunstkammer” des Historischen Museums in Basel. Aber was will man mehr im Museum: der Katalog liegt bereit und das Auge kann in Ruhe über die Objekte schweifen.
Sitzmöbel XXXIV
Wenn man mit einer Führung eine Ausstellung anschaut und einen tragbaren Hocker dabei hat, mag man froh darum sein. Als Sitzmöglichkeit in einem Museum freilich ist solch ein Hocker einfach nur eine etwas öde Sitzgelegenheit.
Geboten wird sie in mehrfacher Ausfertigung im Museum der Kulturen in Basel.

Draußen geht es hingegen fast gemütlicher zu: Bänke laden dazu ein, sich zu setzen und den Anblick des Museums zu genießen.
Wohin können Sie gehen,
fragt u.a. das Museum der Kulturen in Basel auf der Internetseite. Zunächst einmal: ins Museum selbst, denn dieses ist nach dem Umbau seit dem 7. September wieder eröffnet.
Mit einer Ausstellung, die EigenSinn – Inspirierende Aspekte der Ethnologie heisst.
Wer jetzt nicht gleich Zeit hat, nach Basel zu fahren, kann sich so lange ein Booklet zum Anschauen herunterladen.
Und hier kann man sich Bilder vom Gebäude ansehen. Als Reiselektüre für den Zug taugen auch die Polemiken, die sich schon seit der Eröffnung um die neuen Schauräume entwickelt haben, denn ist es wohl mehr Kunst und wenig von der ethnologischen Sammlung zu sehen – die Diskussion kommt uns bekannt vor! Nachzulesen ist das hier in der Basler Zeitung und hier.
Und sie steht,
die Ausstellung Landschaft im Lötschental!
Mehr hier dazu im Landschaftsblog!
Sitzen im Museum XXIX
Authentisch sitzen in der Ausstellung Hier & Dort in der Güterhalle in Basel: die Tram-Bank aus den 1930er Jahren ist zugleich Hörstation.
Landschaft!
Ein Hinweis in eigener Sache und der ultimative Tipp für übernächstes Wochenende: die open-air-Ausstellung <Landschaft?> in der Schweiz.
Es handelt sich um eine Ausstellung über Landschaft in der Landschaft – im Lötschental auf dem Höhenweg von der Lauchner- bis zur Fafleralp und umgekehrt. Geöffnet ist Tag und Nacht, und wer es nicht zur Eröffnung am 9. Juli schafft, hat noch bis zum 4. September Zeit.
Die Ausstellung ist ein Projekt des interdisziplinären Vereins ‹muk› aus Basel, Frankfurt und Zürich. Landschaft ist, wenn man sie einmal näher betrachtet, mit allen möglichen Bedeutungen und Interpretationen besetzt. Mit diesen verschiedenen Bedeutungen setzte sich die open-air-Ausstellung auseinander – in Form von vielen Fragen und einigen Antworten, und das mitten in der Landschaft selbst. Schauen Sie doch einfach selbst! Im Lötschental, oder hier zunächst auf dem Landschaftsblog.
Tiere beobachten im Museum II
Wir beobachten weiter Tiere im naturhistorischem Museum Basel. Hinter einer Glasschiebetür verbirgt sich die Abteilung Quagga & Dodo – die Abteilung der bedrohten und ausgestorbenen Tierarten.
Ein Panda begrüsst uns in einem weissen, kühl wirkenden, aber sehr ansprechend gestalteten Räumen. Laut Internetseite mutet die Gestaltung (von Trinidad Moreno) der Idee der „Archive des Lebens“, der Depoträume an. Ich fühlte mich hier auch wie in einer Art künstlerischen Enklave.
Die Tiere werden, wie es das Prinzip naturhistorisches Museum quasi vorgibt in Dioramen inszeniert. Diese Dioramen gewähren mit der schicken Milchglasstruktur von beiden Seiten Einblicke und machen so neugierig auf die Zusammenhänge, geht es hier doch auch darum, bei der Besucherin Bewusstsein zu wecken, warum die Tiere ausgerottet werden und was dafür getan werden kann, damit das nicht mehr passiert.
Eine sehr schöne Inszenierung, die einmal mehr zeigt, das auch naturhistorische Museen Orte szenografischer Entfaltungsmöglichkeiten sind.
Sitzen im Museum XXIII
So sitzt es sich im naturhistorischem Museum Basel.
Tiere beobachten im Museum I
Naturhistorische Museen sind immer ein bißchen vorhersehbar – auch wenn man manche Tiere nicht kennt, weiss man irgendwie, was einen erwartet. Deswegen gehe ich vielleicht auch so gerne dort hin! Das Naturhistorische Museum von Basel macht da keine Ausnahme. Das Museum ist in einem ehrwürdigen Haus untergebracht, Tiere und Modelle begleiten einen auf dem Weg durch das Haus.
Und, wie man sieht, bieten ungewöhnliche Ansichten.
Schön sind auch immer wieder die Dioramen: sie gehören einfach zum Museum.
Das Museum ist gerade aber auch dabei, einzelne Abteilungen umzubauen. Dies erfolgt etwa in Form von Interventionen, die neue Sichten und altes Mobiliar kombinieren.
Und dabei entstehen so schöne Inszenierungen wie diese, in der Abteilung Schmetterling & Tintenfisch
Meine absolute Lieblingsabteilung aber ist: Quagga & Dodo. Dazu bald mehr!





















