Figurinen XXIX
Diese doch außergewöhnliche Kopfknoten-Figurine stammt aus dem Musée de l’Homme in Paris. Sie stand wohl in einer Ausstellung über Afrika – ist allerdings schon eine Weile her, da es ja das Museum so nicht mehr gibt.
Diese doch außergewöhnliche Kopfknoten-Figurine stammt aus dem Musée de l’Homme in Paris. Sie stand wohl in einer Ausstellung über Afrika – ist allerdings schon eine Weile her, da es ja das Museum so nicht mehr gibt.
Jörn Borchert hat mich auf den Ort in Holland hingewiesen, wo museale Figurinenträume wahr werden. Die Seite dazu im Internet heisst
Schaufensterfiguren für Museen, Mode, Messe und Forensik und hat viele Figurinen im Angebot. Für’s Museum werden besonders Silikonköpfe und Hände empfohlen, denn: “Silikonen ist pflegeleicht und besser Vandalismusbeständig”, so heisst es.

Auf der Kunden-Fotogalerieseite lassen sich zudem einige schöne Einsatzmöglichkeiten finden, wenn es hier an Vorstellungskraft fehlen sollte. Einige Museen scheinen sich hier komplett auszustatten! Ganz groß eingekauft hat etwa das Befreiungsmuseum, von dem man einige schöne Beispiele findet. Einfach großartig!
Danke Jörn!
Diese Figurine à la Ötzi steht im Musée du Colombier, einem stadtgeschichtlichem Museum in Alès (aber ohne website).

Das Musée des vallées cévenoles in St. Jean du Gard hat auch ein Herz für Figurinen, auch wenn diese sehr beschäftigt aussehen.
Diese Figurine ist mir vor Jahren im Musée du Vin in Beaune begegnet, einem kleinen Museum über die Geschichte des Weines mitten im Burgund, das 1938 bzw. 1946 von André Lagrange und Georges Henri Rivière gegründet und eingerichtet wurde. Ob sie heute noch ihre Tätigkeit in der Vitrine verrichtet, ist mir nicht bekannt.
Diese Figurinen sind im Musée dauphinois in Grenoble zu finden – als Teil der Ausstellung La Grande Histoire du Ski.
Diese Figurinen bewohnen das Jewish Museum of Australia. Leider war ich nicht selbst dort: Joachim Baur hat mir die Fotos überlassen. Anscheinend können dort die Figurinen auch sprechen!
Diese Figurine gehört zu den Highlights der bisher vorgestellten: sie sitzt zwar nicht im Museum, sondern in einem putzigen Häuschen in der Ermitage in Arlesheim. Es handelt sich um den Waldbruder höchstpersönlich, der hier im Landschaftsgarten die Stellung hält.
Was man ihm jetzt nicht ansieht: er kann seine Hand bewegen. Leider ist er nur am Wochenende zu besichtigen. Von wann der Waldbruder stammt, ist nicht gesichert – auf dem Blog Der Wanderer von Arlesheim kann man aber mehr über seiner Geschichte erfahren.
Figurinen, die wohl direkt aus dem Kaufhaus stammen, stehen im Zeppelinmuseum in Zeppelinheim-Neu-Isenburg: markige Männer, die mit ruhiger Hand Zeppeline über alle Höhen und Tiefen fuhren.

Dieser Herr steht im Münchner Stadtmuseum. Die Uniform ist des Portiers des Münchner Rathauses samt Zeremonienstab – eine Gala-Uniform um 1890.