Und sie kommt doch!

Lange weigerte sich die Deutsche Bahn bzw. Herr Mehdorn, die in Frankreich auf Bahnhöfen gezeigte Ausstellung „Elftausend Kinder“ über die Transporte der französischen Bahn in die deutschen Vernichtungslager auch auf deutschen Bahnhöfen zu zeigen. Nun hat Herr Mehdorn auf Weisung von Minister Tiefensee eingelenkt: die veränderte Ausstellung mit dem Titel „Sonderzüge in den Tod – Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn“ ist ab heute in Berlin am Potsdamer Platz zu sehen und thematisiert die Rolle der Reichsbahn bei den Todestransporten. Das Protestieren hat also genutzt; allen voran hatte sich die Initiatorin Beate Klarsfeld immer wieder dafür eingesetzt. Bis zum 11. Februar ist die Fotoausstellung in Berlin zu sehen; danach sollen andere Städte wie Frankfurt am Main und Stuttgart angefahren werden.
Eine andere Ausstellung mit ähnlicher Thematik, „Zug der Erinnerung“ hat hingegen immer noch Probleme mit der Deutschen Bahn. Laut taz-Bericht tun die Entscheidungsträger der DB alles, um den Gedenkzug durch Deutschland zu verhindern.
Bilderserie hier auf n-tv.
Meldung hier auf Spiegel-online; der ausführlichere Artikel steht hier.

Kategorie: Berlin, Holocaust

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