Verschmitzte Vielfalt

Für das Museum für Naturkunde in Berlin sollte man etwas Zeit mitbringen, gibt es doch viel zu entdecken. Teile der Dauerausstellung wurden im letzten Sommer umgestaltet, so auch der Saal mit den Dinosauriern. Hier kann man etwa durch das Fernglas die großen Saurier durch den Wald laufen sehen – und der virtuelle Saurier zwinkert einem dann auch noch verschmitzt zu. Das Augenzwinkern ist so etwas wie das Leitmotiv des Museums: Evolution und Biodiversität des Lebens sollen unterhaltsam und ansprechend vermittelt werden.
In der Abteilung „Evolution in Aktion“ empfängt die Besucherin eine Art Riesen-Setzkasten, bestückt mit vielen wundersam wirkenden Exponaten, dessen Vielfalt sich erst nach längerem Betrachten vermittelt. Und warum hat mir niemand im Biologie-Unterricht diesen hübschen Spruch beigebracht: „Alles was sich schart und paart, gehört zu einer Art“. Also: Hingehen und sich viel Zeit dafür nehmen.

Das Pressecho auf die Wiedereröffnung des Museums im Sommer 2007 findet sich hier.

Kategorie: Berlin, naturwissenschaftliches Museum

Verschlagwortet:

Schreiben Sie einen Kommentar

Archiv