Mal schauen, wo und wie die Oliven wachsen


Firmenmuseen sind ja manchmal eine zweischneidige Sache – man wird hindurch geschleust, und es erinnert alles an eine Verkaufsausstellung. Im Olivenmuseum in Imperia geht es am Ende natürlich auch um’s Kaufen, handelt es sich doch um die Sammlung der Firma Fratelli Carli, die Olivenölprodukte herstellt. Museum und Shop sind aber angenehmerweise räumlich voneinander getrennt. In der sehenswerten Ausstellung erfährt die Besucherin, was es mit den Oliven und dem Öl auf sich hat, woher die Oliven kommen, wie und wo die Olivenbäume wachsen, wie das Öl hergestellt wird, wer es nutzt und vieles mehr. Das alles ist großzügig, manchmal etwas plakativ, aber durchaus museal mit sehr schönen Exponaten dargestellt. Auch ohne Italienischkenntnisse hat man Spass an der Sache. So erfährt man endlich mal, weshalb die Amphoren diese und keine andere Form haben.* Leider bleibt die Gegenwart ausgespart – und es wäre doch interessant gewesen zu erfahren, wie heute das Ölgeschäft funktioniert.

Richtig, es geht um den idealen Transport in den Schiffen.

Kategorie: Italien, Volkskunde

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