Gesurft

Geschrieben von am 30. Oktober 2008 19:11

Das Altonaer Museum hat eine neue Website, d.h. so neu ist sie auch wieder nicht, da sie im Mai diesen Jahres online gestellt wurde. Im Header wechseln nun ständig die Bilder, ein neues Logo und neue Farben. Es ist alles ganz nett anzuschauen, wenn auch die Umsetzung sonst etwas konventionell ist. Doch wirkliche Informationen gibt es aber leider wenig. Ich wollte mich über die Bauernstuben informieren – und stosse auf das:

Es ist interessant zu wissen, dass es so etwas gibt – nur was bringt das so prominent auf der website? Der Text in der Rubrik „Über das Museum“ ist recht knapp und allgemein, ein Leitbild gibt es nicht. Zu den Ausstellungen gibt es mehr Informationen; es wird aber nicht zwischen Dauerausstellung und Ausstellung unterschieden; leider reicht das Archiv nur drei Ausstellungen zurück. Es fällt schwer, zu sagen, was im Museum alles zu sehen ist, noch erfährt man, wohin es möchte, es ergibt sich kein Bild. Das ist für jemand, der sich informieren möchte, einfach zu wenig. Oder habe ich etwas übersehen?

Kisten auspacken

Geschrieben von am 22. Oktober 2008 11:35

Was wird da wohl ausgepackt? Oder eingepackt? Gesehen in Wien, in der Neuen Burg, in der sich zum Beispiel das Völkerkundemuseum befindet, dessen Dauerausstellung gerade umfassend saniert wird.

Erinnerungsstücke ausgestellt

Geschrieben von am 14. Oktober 2008 09:57

Es waren Daniel Spoerri und Marie Louise von Plessen, die in den 1970er Jahren die Idee des Musée sentimental prägten. Mit Köln fing es an, dann folgten Preußen und Basel. Es ging den beiden darum, alltägliche und außergewöhnliche Dinge und ihre Geschichten zu zeigen, die eine Stadt prägen. Wichtig für die Objekte war stets die Geschichte oder die Erinnerung, die damit verknüpft war. Durch das Arrangement von scheinbar nicht Zusammengehörendes ergibt sich doch ein Ganzes, das darüber hinaus viel Raum zum Assoziieren lässt.
Diese Prinzip haben nun Studierende des BA-Studiengangs Kultur- und Sozialanthropologie in Münster aufgegriffen und umgesetzt: Innerhalb von nur einem Semester stellten sie unter der Leitung von Martin Wörner eine sehenswerte Ausstellung auf die Beine. Studieren in Münster ist das Thema der Ausstellung, für das die Studierenden Objekte recherchierten, Sponsoren suchten, Texte schrieben, Ausstellung aufbauten…. und das zu Zeiten von Bologna.
Das größte Objekt, der VW-Käfer, passte dann aber doch nicht in die Ausstellungsräume. Die beiden oben abgebildeten kann man wohl sehen, und was es damit auf sich hat, kann man auf dem Blog nachlesen.

Bis zum 4. November ist die Ausstellung im Foyer des Fürstenberghauses zu sehen.

Das sind ja schöne Anblicke!

Geschrieben von am 12. Oktober 2008 14:08


Wer schon immer mal wissen wollte, was alles in einer Rüstung steckt, der oder dem sei ein Besuch in der Hofjagd- und Rüstkammer in Wien empfohlen.

Mal schauen, wo und wie die Oliven wachsen

Geschrieben von am 8. Oktober 2008 16:22


Firmenmuseen sind ja manchmal eine zweischneidige Sache – man wird hindurch geschleust, und es erinnert alles an eine Verkaufsausstellung. Im Olivenmuseum in Imperia geht es am Ende natürlich auch um’s Kaufen, handelt es sich doch um die Sammlung der Firma Fratelli Carli, die Olivenölprodukte herstellt. Museum und Shop sind aber angenehmerweise räumlich voneinander getrennt. In der sehenswerten Ausstellung erfährt die Besucherin, was es mit den Oliven und dem Öl auf sich hat, woher die Oliven kommen, wie und wo die Olivenbäume wachsen, wie das Öl hergestellt wird, wer es nutzt und vieles mehr. Das alles ist großzügig, manchmal etwas plakativ, aber durchaus museal mit sehr schönen Exponaten dargestellt. Auch ohne Italienischkenntnisse hat man Spass an der Sache. So erfährt man endlich mal, weshalb die Amphoren diese und keine andere Form haben.* Leider bleibt die Gegenwart ausgespart – und es wäre doch interessant gewesen zu erfahren, wie heute das Ölgeschäft funktioniert.

Richtig, es geht um den idealen Transport in den Schiffen.

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