Figurinen XIII

Geschrieben von am 30. August 2010 21:47

Diese Figurine gehört zu den Highlights der bisher vorgestellten: sie sitzt zwar nicht im Museum, sondern in einem putzigen Häuschen in der Ermitage in Arlesheim. Es handelt sich um den Waldbruder höchstpersönlich, der hier im Landschaftsgarten die Stellung hält.
Was man ihm jetzt nicht ansieht: er kann seine Hand bewegen. Leider ist er nur am Wochenende zu besichtigen. Von wann der Waldbruder stammt, ist nicht gesichert – auf dem Blog Der Wanderer von Arlesheim kann man aber mehr über seiner Geschichte erfahren.

Natur und Kunst

Geschrieben von am 18. August 2010 23:00

Leicht und mit viel Charme kommt die kleine Frischluftausstellung auf dem Geländer der ehemaligen Benediktiner-Abtei in Seligenstadt daher. Sie heisst: Garten – natürlich künstlich.

Ob scheinbar echte Ablagerungen am Mühlbach, der zu große Vogel vor dem Vogelhaus oder merkwürdige Gebilde, die Pflanzen ähneln, so manches wirkt auf den zweiten Blick.
Das macht einen großen Teil des Reizes aus.

Die FAZ befand: die Kunst sehe so aus, als sei sie schon immer dagewesen. Genau. Deswegen könnte das alles auch noch länger als bis zum 19. September bleiben.

OP-Online berichtet hier über die bunte Schau mit Arbeiten von Laura Ford, Peter Lindenberg, Masayuki Koorida, Stefan Pietryga, Andreas Rohrbach und der Gruppe Trash/Treasure.

Museen im Internet I

Geschrieben von am 12. August 2010 21:31

Sehr poetisch präsentiert sich aus der Ferne das Kino-Museum in Turin – das Museo Nazionale del Cinema in Turin.

Vertical Dreams heisst die Seite, mit Sequenzen und schönen bewegten Bildern, mit denen man sich durch das Haus bewegen kann. Toll ist schon das Eingangsbild: man steht wohl im Zentrum des Gebäudes, sieht im Zeitraffer dem Publikum zu und wie sich der gläserne Aufzug von oben nach unten bewegt.

Mit der Infosäule am rechten oberen Eck kann man sich durch die Ausstellungsteile bewegen.
Durch ungewöhnliche Schnitte und Perspektiven entsteht etwas ganz Eigenes – und lässt zugleich eine Vorstellung von dem Entstehen, was vor Ort angeschaut werden kann. Das ganze ist einem Museum, das sich den bewegten BIldern widmet, wirklich würdig.

Mit der Zeit wird allerdings die Musik etwas aufdringlich – aber die kann man ja abstellen.
Und überlegen, wie man noch irgendwie die Reise nach Turin unterbringt.

Es ist Sommer. Zeit, in den Park zu gehen

Geschrieben von am 9. August 2010 22:10

Zum Beispiel in den ältesten Landschaftsgarten der Schweiz: in die Ermitage in Arlesheim.

Mit der Straßenbahn geht’s von Basel aus in die Ortschaft Arlesheim. Hier verfolgen wir den Weg durch das Städtchen, was vor uns schon sehr viele Besucher und Besucherinnen getan haben: Schon 1785 eröffnet der Garten, den Balbina von Andlau-Staal und Cousin der Domherr Heinrich von Ligerz erbauen ließen: Hier gab es alles, was zu einem richtigen Landschaftsgarten gehörte: Wasserfall, Eremitenklause, Grotte, Brücke, Sennhütte und schöne Ausblicke.

Nach der Französischen Revolution wurde die Parkanlage zerstört, war sie doch schließlich auch ein Zeichen feudalistischer Herrschaft.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgte der Wiederaufbau – auch das Schloss Birseck wurde wiederhergestellt.

Heute gehört die Anlage einer Stiftung, die regelmäßig Führungen anbietet.
Und wenn man die verschlungenen Pfade und den Wald verlassen hat, geht’s zum See. Hier lassen sich Naturerscheinungen der besonderen Art beobachten – die gar nicht so romantisch sind.

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