Figurinen XXIX
Diese doch außergewöhnliche Kopfknoten-Figurine stammt aus dem Musée de l’Homme in Paris. Sie stand wohl in einer Ausstellung über Afrika – ist allerdings schon eine Weile her, da es ja das Museum so nicht mehr gibt.
Diese doch außergewöhnliche Kopfknoten-Figurine stammt aus dem Musée de l’Homme in Paris. Sie stand wohl in einer Ausstellung über Afrika – ist allerdings schon eine Weile her, da es ja das Museum so nicht mehr gibt.
Dass die Bilder des MuCEM unter solchen besonderen Bedingungen entstanden sind, war mir gar nicht bewußt: Über Wien erreichte mich ein explosver Hinweis: auf der Baustelle des MuCEM wurde eine amerikanische Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Um die Bombe zu entschärfen, wurde das gesamte Viertel geräumt und gesperrt.
Die Lokalzeitung berichtete hier darüber und zeigt auch in einem Film, wie das Ganze vonstatten geht. Beeindruckend zu sehen, wie der Experte die Bombe fast liebevoll vom Dreck befreit!
Auf der Seite des MuCEM in Marseille sind nun Fotografien von einem Rundgang mit dem Architekten Rudy Ricciotti von Mitte Januar 2012 zu sehen. es tut sich was – allerdings rückt ja auch das Eröffnungsdatum 2013 immer näher!
So schön bequem auf Leder sitzt es sich neuestens im Städel Museum in Frankfurt am Main.
Drei junge Damen schlendern in bunten Trenchcoats durch das Musée d’Orsay in Paris. Plötzlich lassen sie mit lautem Gekicher ihre Hüllen fallen und laufen in Dessous durch die Ausstellungssäle als wären sie ein Laufsteg. Die Besucher schauen konsterniert, die Aufsicht interessiert. Natürlich wird das Ganze mehr oder weniger professionell gefilmt – und steht ganz prominent als youtube-Film auf der Startseite einer Dessous-Marke. Eine Art flashmob? Teuer erkauft? Anscheinend dürfen im Musée dOrsay “normale” Besucher_innen nicht fotografieren. Äußerst seltsam!
Der Hummer
Gesehen in Dresden, im Militärhistorischem Museum der Bundeswehr.
Das Maison de l’histoire de France hat seit Ende des letzten Jahres eine Gründungsdirekrorin: Madame Maryvonne de Saint-Pulgent aus dem Kulturministerium und bereits Vorsitzende der Kommission zur Bildung des Museums, übernimmt die Leitung für das geplante museale Projekt. Auf der Ankündung des Kulturministeriums sieht es auch schon so aus, als sei die Sache klar und das Museum schon ins Nationalarchiv eingezogen.
Dreimal sitzen im Militärhistorischem Museum der Bundeswehr* in Dresden
* die leeren Bänke täuschen, ist das Museum doch sehr gut besucht; im November wurde schon der 100.000 Besucher begrüßt
Noch vor Weihnachten 2011 gönnte sich der Louvre einen neuen Internetauftritt. Er ist natürlich viel komplexer als der vorherige – angesichts der Größe und Umfangs der Sammlungen ist das ja nur zu verständlich. Auffällig ist die visuelle Unterstützung der Informationen. Auf den Seiten kann man viel Zeit verbringen und ähnlich wie im Museum selbst, etwas den Überblick verlieren.
In der Rubrik media en ligne kann man sich Filmchen anschauen zu den Angeboten des Museums – zum Beispiel welche Angebote es für alle unter 30 gibt oder welche workshops man so besuchen kann. Hier gibt es auch einen Film, der auf andere Inhalte verweist: Es geht um die Dimensionen eines Kunstwerks: warum ist ein Werk so groß oder so klein? Das macht Spaß anzuschauen, hier wird geschoben und vergrößert, das Ganze schön vertont – allerdings bislang nur auf französisch, wie die anderen Filme auch.
Natürlich gibt es auch ein neues kostenloses Louvre-App für iphone oder ipad- das ist allerdings über 800 MB groß. Das erklärt sich dadurch, dass man sich zwar auch einen Plan, aber auch etwa einen Image-Film mit herunter lädt. Hinzu kommen viele Bilder ohne nähere Informationen – ich werde diese App wieder löschen, da sie hauptsächlich den Speicher füllt.
Über die Pressekonferenz und das Engagenment des Louvre mit Nintendo kann man sich hier informieren.