Sitzmöbel XXIX
Gepflegt weiß mit Lufthauch sitzt es sich in Schillers Geburtshaus in Marbach.
Gepflegt weiß mit Lufthauch sitzt es sich in Schillers Geburtshaus in Marbach.
Zwei Pferde stehen hier schön in der Reihe im Österreichischen Museum für Volkskunde in Wien.
Und so sitzt es sich im Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main – Skylineblick inklusive!

Eben entdeckt: einen Kollegen sozusagen, den Schweizer Museumsblog. Hier geht es um die Wiedereinrichtung des Stadtmuseums Schlössli Aarau. Vom Lay-out gibt der Blog einiges her: in Dialogform, mit Bild und Sprechblasen unterhalten sich zwei Herren über das Stadtmuseum – etwa über Objekte oder über das Fällen eines Mammutbaumes (wobei nicht ganz klar wird, warum eigentlich?).
Dieser Fisch schwimmt im Weltkulturen Museum in Frankfurt.
Es ist jetzt nicht unbedingt bequem, hier zu sitzen, aber im Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg gibt es ja auch so viel zu sehen und zu hören, so dass man gar nicht zum Sitzen kommt…
Das Kreuzbergmuseum bzw., wie es heißt ja nun Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg versteht sich, wie es auf der Internetseite heißt, „als Gedächtnis des Bezirks“ – das wird ja auch eindringlich in diversen sehr sehenswerten Ausstellungen demonstriert. Die Nachbarschaft hat hier viel zu sagen. Die Pflanzen, die im Flur stehen, zeugen von dieser Perspektive: sie sehen so aus, als hätten Nachbarn sie gebracht, weil sie glauben, dass sie hier besonders gut aufgehoben sind.
Im Freilichtmuseum ist es ja der Klassiker, dass die Oma dem Enkel erzählte: dies und das haben wir früher auch benutzt…
Im Esslinger Stadtmuseum, genauer in der Ausstellung Ausgebraucht, geht es um Alltagsdinge der letzten 50 Jahre, Dinge, die ich selbst gut kenne – wie die Schlauchmilchtüte, den Walkman oder das unten abgebildete Telefon. Wie ist es, diese Dinge im Museum zu sehen?
2014 soll das neue Gebäude des Musée d’Ethnographie in Genf (MEG) eröffnet werden. Im (manchmal etwas langatmigen) Film kann man sich schon einmal den Neubau anschauen. Ebenso ist zu sehen, wo man sich nach dem Museumsbesuch im Parkcafé erholen kann…
Handelt es sich um ein Museum? Um einen – nicht kostenlosen – Bereich eines großen Souvenirshops? Oder um das größte Handwerkszentrum für Stickereien der Kanaren, wie es auf einer touristischen Website heisst?
Auf alle Fälle erinnert das Interieur des herrschaftlichen Hause aus dem 17. Jahrhundert an ein üppig ausgestattetes Freilichtmuseum aus dem 19. Jahrhundert, während die Figurinen noch nicht so alt sind. Und die Verhältnisse scheinen geklärt: Papa amüsiert sich im Salon, die Senora macht sich im Schlafzimmer zurecht, die Kinder stehen irgendwie verloren herum und Personal gibt es genug….