Metz ist eine Reise wert IV

Geschrieben von am 8. Juni 2010 08:45

Und es geht noch mehr im Centre Pompidou Metz.

Das vierte und letzte Kapitel der Ausstellung – Meisterwerke auf ewig ist das spannendste: zeitgenössische Arbeiten werden mit vergangenen Werken – Film, Skulptur, Installation, Gemälde, Fotografie… verknüpft.

Die allergrößte Überraschung war es, hier meiner Lieblingsvitrine aus dem Musée national des arts et traditions zu begegnen: gegenüber der wunderbaren Graffiti-Fotoserie von Brassaï aus den 1930er Jahren läuft sozusagen der Schäfer mit seiner Schafherde durch die Ausstellung.

Die Vitrine war ein museographisches Meisterwerk von Georges Henri Rivière aus den 1970er Jahren, der hier das Patrimoine der Transhumanz zu Geltung bringen wollte – vor allem die kunstvoll geschnitzen Halskrausen der Schafe. Wie er das gemacht hatte, ist ein echter Rivière’scher Kunstgriff – und deswegen sei hier ein Exkurs an dieser Stelle erlaubt:

Wie bringt man eine Schafherde in einer Vitrine zum Marschieren? Was muss man tun, um einen Schäfer mit seinem mantelartigen Überwurf zu sehen, die Hammel und die Schafe mit ihren Glocken zu hören, einen Esel mit Packsattel und noch einen zweiten Schäfer, der das Ende der Herde bildet?

Hier die Original-Inszenierung aus dem ATP in Paris.

Das Rezept scheint einfach zu sein: „Die Objekte haben das Wort“ – so lautet das Leitmotiv von Rivière, der sich seit den 1930er Jahren für eine rigorose Museographie entschieden hat. Für jedes Objekt suchte er die beste Präsentationsweise, damit es leicht zu sehen war. Aus dieser Zeit stammt auch die Idee, Objekte mit Nylonfäden abzuhängen. Später perfektionierte Rivière diese Praxis im Palais de Chaillot, dem ersten Standort des volkskundlichen Museums. In der Ausstellung „Schäfer in Frankreich“ von 1962 marschierte eine Schafherde erstmals im Museum.

Das Abhängen von Objekten mit durchsichtigen Fäden reicht aber nicht. Nach Rivière zeichnet sich die ideale Museumsvitrine durch einen leeren, neutralen Hintergrund aus, mit abgehängten oder auf Sockeln gestellten Objekten und mit Objektbeschriftungen im Vordergrund. Damit man nur auf die Objekte achtet, wählte er einen schwarzen Hintergrund, eine direkte Beleuchtung und eine transparente Architektur.
Dieses Prinzip hat noch einen anderen Grund: da das Objekt aus seiner natürlichen Umgebung gerissen wird, soll die Gestaltung nicht Realität vortäuschen. Die Inszenierung soll die Rekonstruktion unterstreichen, indem eine extreme Verfremdung erfolgt. Die Galerie culturelle im ATP war ein künstlicher Ort, eine Theaterbühne, auf der die Objekte die Schauspieler sind – simple Objekte aus dem alltäglichen Leben, selbst wenn sie wie Kunstwerke in Szene gesetzt werden.

Aber der Nylonfaden zeigt die Objekt auch „in Funktion“. Man sieht nicht nur hängende Gegenstände, sondern ein Bild, von dem erzählen, da jedes einen bestimmten Platz einnimmt. Das Bild ist nicht vollständig und so ist die Vorstellungskraft gefragt. Die Objekte haben das Wort, aber sie sprechen nur durch die Sprache, die sie gemeinsam bilden. Die Vitrine stellt die Transhumanz um 1960 einer großen Merino-Schafherde dar, die auf dem Weg zur Sommeralm in den maritimen Alpen ist. Die Inszenierung ist viel mehr als eine einfache Rekonstruktion: das ästhetische und poetische Bild lässt die Magie der Objekte hervortreten.


Die Vitrine von Rivière in einer Kunstausstellung als Meisterwerk zu sehen – das ist schon eine kleine Sensation, hatte doch das ATP Mühe, im Reigen der kunsthistorisch dominierten Nationalmuseen sich zu behaupten. Vielleicht läutet diese Aufwertung eine Renaissance seiner Museologie ein, die sich dann über die Kunst manifestiert? Wundern würde mich das nicht.
Noch eine zweite Vitrine aus dem Hause Rivière war in Metz zu sehen: Kegel von Soldaten aus dem Algerienkrieg – dieses Mal eher eine klassische Inszenierung.


Doch zurück nach Metz:
Die Mischung der Werke aus unterschiedlichen Zeiten und Zusammenhängen macht wirklich Spaß. Ob es sich um die um die putzigen Pensionärs-Vögel von Annette Messager, einem Foto von Man Ray oder die Bibliothek von André Malraux handelt: immer geht es auch um die kreative Auseinandersetzung, wie man in seinem Bereich sich mit Kunst auseinandersetzt, etwas Neues, etwas Eigenes schafft – und das im Zeitalter der Reproduzierbarkeit. Dieser vielschichtige Diskurs auf allen nur möglichen Ebenen ist zum Ende hin – nach den drei ersten Ausstellungen – sehr anregend und macht hellwach.

Prominenter Teil der Ausstellung ist auch der Blick aus dem Fenster auf Metz – nach dem Motto von Ellsworth Kelly:
“Als ich im Oktober 1949 in Paris im Musée d’art modern war, bemerkte ich, dass mich die Fenster mehr interessierten als die ausgestellten Werke.”

Fortsetzung folgt

Metz ist eine Reise wert III

Geschrieben von am 6. Juni 2010 14:56

Die dritte Galerie im Centre Pomidou Metz packte einen von Anfang an: Der erste Blick auf und in die Ausstellung machte einfach neugierig. Ein Traum von Meisterwerken, so der Titel der dritten Schau, war eigentlich sehr funktional durchstrukturiert: zwei nebeneinanderliegende, lange Ausstellungsgalerien, die nebeneinanderliegen und mit Durchblicken neugierig auf das Gezeigte machen.
In der linken Seite werden Klassiker chronologisch präsentiert – wie zum Beispiel Stühle, die in das Kunstgedächtnis eingingen. In der rechten Seite wurden die Gebäude gezeigt, in denen diese Klassiker u.a. aufbewahrt wurden – man rollte die Museumsarchitektur der Kunstmuseen seit den 1930er Jahren auf, angefangen beim Palais du Tokyo in Paris, für die Weltausstellung 1937 gebaut, der in seinen beiden Flügeln heute das städtische Kunstmuseum und das Zentrum für zeitgenössische Kreation beherbergt

Nicht Metz setzte hier bei der Präsentation mit Modellen, Plänen, Fotografien und Filmen den vorläufigen Schlusspunkt, sondern das von Frank Gehry geplante Gebäude der Fondation Louis Vuitton im Jardin d’Acclimatation bei Paris (und hier im Museumsblog).

Das neue Museum von Gehry steht da, wo ein anderes Museum in den 1970er Furore machte: das Musée national des Arts et Traditions populaires, in den 1960er Jahren von Jacques Dubuisson erbaut, seit den 1930er Jahren freilich vom Gründungsdirektor Georges Henri Rivière imaginiert.
Und obwohl das Museum stets die arts et traditions populaires beherbergte, also Volkskunst (u.a. natürlich), finde ich es sehr richtig, dass es hier in der Reihe der Kunstmuseen aufgenommen wurde. Erstaunt hat es mich trotzdem, hatte ich doch überhaupt nicht damit gerechnet.

Sehr gefreut habe ich mich auch über einige Filmausschnitte, die man in kleinen Monitoren sehen konnte: Rivière selbst ist ebenso wie der Architekt Dubuission (links auf dem rechten Bild) als auch André Desvallées (rechts), einen der tatkräftigsten Mitstreiter, zu sehen.



Natürlich war es dann auch nur folgerichtig, dass der aktuelle Bau der Nachfolgeinstitution MuCEM in Marseille ebenfalls als Modell zu sehen war. Im November 2009 wurde der Grundstein für das neue Museumsgebäude von Rudy Ricciotti gelegt.

Die Hommage an die arts et tradotions populaires, aber vor allem an Georges Henri Rivière ging aber noch weiter.
Fortsetzung folgt!

Metz ist eine Reise wert II

Geschrieben von am 2. Juni 2010 10:45


Im ersten Stock setzte sich dann die Reflexion über Meisterwerke fort. Hier hieß das Motto Meisterwerke und ihre Geschichten. Dieses Kapitel bereitete mir etwas Schwierigkeiten, da Werke wie Inszenierung auf mich zu beliebig wirkten; vielleicht auch, weil der rigide Rundgangcharakter dann doch plötzlich fehlte. So schaute ich lieber aus dem Fenster – nach hinten raus, könnte man sagen.

Die Fortsetzung folgt!

Metz ist eine Reise wert I

Geschrieben von am 1. Juni 2010 23:07

Das Centre Pompidou in Paris war bei seiner Eröffnung 1977 angetreten, Wissen und Kunst (bzw. besser die Künste) zu verbinden und diese vor allem für alle zugänglich zu machen. Interdisziplinarität, Offenheit für alle, vor allem für alle Schichten, Offenheit aber auch für alle Formen der Kunst war hier Programm. Wie steht es damit in der neuen Außenstelle?

In Metz versucht man nun mit der Eröffnungsausstellung offensichtlich, an diese Anfänge anzuknüpfen. Die Ausstellung widmet sich nichts weniger als dem Meisterwerk.

Das Thema wird gleich viermal durchdekliniert: regionale Kunst und Patrimoine wird verknüpft mit nationaler und internationaler Kunst aller Sparten; auch das Centre Pompidou selbst als Institution der Kanonbildung thematisiert sich immer wieder selbst.

Das erste Kapitel Meisterwerke in der Geschichte in der großen Halle geht der Frage nach, wie Meisterwerke im Laufe der Zeit ‘gemacht’ werden, wie sich der Geschmack herausbildet und wie er sich ändert.
Der chronologische Rundgang durch die Geschichte ist vorgegeben; die Räume haben Obertitel wie modern?, Meisterwerke von gestern oder widmen sich den unbekannten Meisterwerken.

Das ist ganz gut gemacht, da nicht nur Bekanntes zu sehen ist, sondern auch die anderen, eben die Vergessenen, wie die mir völlig unbekannten KünstlerInnen aus den 1930er Jahren.

Die Ausstellung erstaunt auch durch ihre Inszenierung: die Besucherin schlängelt sich durch blaue Stellwände, deren eigentliche Architektur erst aber der Blick nach oben erschließt: an der Decke sind Spiegel so angebracht, die, je nach Standpunkt, eine Übersicht über die gesamte Ausstellung oder einzelne Werke wiedergeben.

Natürlich war hier auch ein Werk der arts premiers zu sehen. Mehr beeindruckt hat mich allerdings, sozusagen einen alten Bekannten zu sehen: ein Stück aus dem ehemaligen Volkskundemuseum ATP in Paris, (heute das MuCEM):
das Werk eines anonymen Hufschmiedes.

Doch das war längst nicht alles: morgen geht der Bericht weiter.

Schon mal schauen in Metz

Geschrieben von am 26. April 2010 22:38

Am 12. Mai eröffnet die Außenstelle vom Centre Pompidou in Metz. Monsieur Frédéric Edelmann von Le Monde war schon einmal da. Sein erster Ratschlag: bloß nicht ums Gebäude gehen – von hinten sieht es aus wie eine Waschmaschine (und das erinnert Edelmann natürlich an die Öl-Raffinerie, mit der damals das Centre Pompidou verglichen wurde). Entworfen haben es der japanische Architekt Shigeru Ban und der französische Architekt Luc Arsène-Henry. Unklar äußert sich Edelmann darüber, ob das Gebäude eher einem Pavillon einer Weltausstellung, einer Seilbahnstation oder dem Haus der “Schtroumpfs“ ähnelt – es klingt auf alle Fälle futuristisch – und sieht auf der Internetseite auch so aus:

Wer mag, kann sich übrigens die 3 Jahre Bauzeit als Viedeoclip ansehen – ein schönes Kranballett!

Edelmann ist sich sicher: dieses Haus wird viele zufriedenstellen, weil es multifunktional ist, viele kulturelle Bedürfnisse bedient. Nicht zuletzt wird es auch deshalb Begeisterung hervorrufen, weil die Ausstellungen von Paris aus bedient werden. In der Eröffnungsausstellung Chefs-d’oeuvre? werden über 500 Werke aus dem Mutterhaus zu sehen sein. Vom 12. – 16. Mai wird Eröffnung gefeiert – Metz ist sicher eine Reise wert.

Der Universalkünstler Olbrich ausgestellt

Geschrieben von am 20. März 2010 14:42

Die Mathildenhöhe in Darmstadt würdigt ihren Erbauer: dem Architekten Josef Maria Olbrich, ist eine opulente Schau gewidmet.
Olbrich, 1867 im österreichischen Troppau geboren, wird in Wien zum Architekten. 1899 kam er auf Einladung von Großherzog Ernst Ludwig nach Darmstadt. Zu Lebzeiten, aber auch noch nach seinem viel zu frühen Tod 1908 war er regelrecht ein Star der europäischen Architektenszene. Er wird als Vertreter des Jugendstils geschätzt, aber seine Werke verweisen schon auf die Schlichtheit des Bauhauses.

Der Großherzog Ernst Ludwig beauftragt Olbrich 1899, die Künstlerkolonie zu entwickeln und zu erbauen – das Ergebnis ist heute ja noch, zumindest teilweise zu besichtigen. Das größte Exponat der Ausstellung ist sozusagen die Mathildenhöhe selbst, allen voran der Hochzeitsturm, hier links auf dem Bild.

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Das Kunst – Geld – Karussell

Geschrieben von am 8. März 2010 09:18

Wie die Kunstmuseen ihre Geschichte selbst erfinden, beschreibt der aufschlußreiche Artikel von Niklas Maak in Die gekaufte Kunstgeschichte in der FAZ. Es geht um das enge Verhältnis von Geld, Kunst und Museum. Maak beschreibt zwei Kunstsysteme, die miteinander im Wettstreit stehen – auf der einen Seite stehen die staatlichen, öffentlichen Kunsteinrichtungen, auf der anderen die reichen Sammler, die sich nicht mehr damit begnügen, die Museen zu unterstützen – mit Leihgaben oder mit Sponsoring. Der Unterschied ist, dass nun die Sammler quasi die gesamte Einrichtung übernehmen:

“Damit wird ein entscheidender Bruch vollzogen. Im Kampf darum, wie Bedeutung hergestellt wird, wie Macht entsteht, Deutungshoheiten behauptet und Eichsysteme für Qualität geprägt werden, haben sich offensichtlich die Gewichte verschoben. Wer hat die Macht im Kunstsystem? Wer entscheidet, was gezeigt wird, was als bedeutend gilt? Bisher war die Antwort auf diese Frage meistens: die staatlichen Ausstellungshallen und Museen, vielleicht noch die Biennalen – und weniger die privaten Sammler.”

Maak beschreibt, wie auf diese Weise eine “zweite Kunstwelt” entsteht – in dem immer dieselben Namen auftauchen, Karrieren gesteuert werden – und vor allem die eigenen Kunstwerke promoten.

“Auf der Strecke bleibt bei diesen Einverleibungen die Urkompetenz des Museums als einer kulturellen Institution, in der unabhängige Experten Kunstwerke auswählen, sortieren, werten und in thematischen Ausstellungen präsentieren.”

Vielleicht ein Indiz für die Museumskrise über Gottfried Fliedl bloggt?

Auf die Schnelle

Geschrieben von am 8. Februar 2010 16:01

Das Konzept klingt gut: ein Miniprogramm – Dauer 3 1/2 Minuten – um ein Kunstwerk in der französischen Provence vorzustellen. Das kann ebenso gut der Museumsbau von Henri Ciriani (Musée de l’Arles antique) sein, als eine Installation der Marseiller Modeschöpferin Fred Sathal, ein Werk des jungen Künstlers Lionel Scoccimaro im MAC (Musée d’art contemporain in Marseille) oder der Pavillon Noir in Aix-en-Provence, Bühne, Proberaum und Heimstatt der Truppe des Choreographen Angelin Preljocaj, entworfen von Rudy Ricciotti der auch für das künftige MuCEM verantwortlich zeichnet.

Die kurzen virtuellen Führungen kann man entweder im Internet ansehen oder im lokalen Fernsehen (jeden Mittwoch um 19h50 auf LCM). Lesen Sie den Rest des Beitrags »

Cutting-edge

Geschrieben von am 18. Dezember 2009 11:27

Marion Löhndorf beschreibt in der NZZ, wie das Victorian & Albert Museum in London aufgerüstet hat, um immer “cutting-edge” zu sein. leo kennt dafür viele deutsche Wörter: innovativ, Vorreiter, auf den neuesten Stand, wegbereitend – um nur einige zu nennen.

Das alles trifft auf das V&A zu: die Institution hat das, was in Deutschland immer als “Bildungsauftrag” durch die Medien geistert, einfach mal wörtlich genommen und das Museum geöffnet – für alle, für die chinesische Migrantin, für den deutschen Tourist oder die Londonerin. Lesen Sie den Rest des Beitrags »

Ausverkauf der Museen?

Geschrieben von am 14. Dezember 2009 13:43

Heute im Fernsehen: Tabubruch oder Problemlösung? – Diskussion um Verkauf von Museumsbesitz, zu sehen in der Sendereihe des Kulturjournal im NDR. Auslöser ist die Situation in Hamburg – die Kunsthalle steht vor einem finanziellen Engpass, und der Stiftungsrat hat den Direktor Gaßner damit beauftragt, eine Liste von “entbehrlichen Kunstwerken” aufzustellen, die verkauft werden könnten.
Darum geht es heute im Kulturjournal. Auf der Seite des NDR heisst es in der Ankündigung:

“Plötzlich scheint das Undenkbare möglich: der Verkauf von Kunstwerken aus Museumsbeständen. In Hamburg wird eben diese Option heftig diskutiert. Der Stiftungsrat der Kunsthalle befürwortet die Veräußerung einzelner Werke, um die Finanzlöcher des Museums zu stopfen. Demgegenüber schließt der Direktor der Kunsthalle, Hubertus Gaßner, im Kulturjournal den Verkauf von Werken kategorisch aus. Doch warum sollen Museen grundsätzlich Teile ihres Bestandes nicht verkaufen dürfen? Wäre das tatsächlich ein kultureller Sündenfall, wie vor allem Museumsleute meinen – oder vielleicht doch eine Lösung von immer dringlicher werdenden Finanzproblemen? Das Kulturjournal diskutiert diese Grundsatzfrage mit dem Leiter des Deutschen Museumsbundes, Michael Eissenhauer und zeigt, wie unterschiedlich die Institutionen in Norddeutschland damit umgehen.”

Die Sendung läuft heute um 22.30 Uhr im NDR.

Hier kann man über das Hamburger Problem nachlesen, sozusagen symptomatisch für Deutschlands Museen: ein Gastbeitrag der Kultursenatorin Karin von Welck im Hamburger Abendblatt, ein Artikel in der Welt und ein Interview mit dem ehemaligen Kunsthallendirektor Schneede im Deutschlandfunk.

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