Verlassenes Museum

Geschrieben von am 16. Oktober 2007 11:55

Es ist ja nicht so, dass es das Musée de l’Homme im Palais de Chaillot in Paris nicht mehr gibt. Doch seit fast die gesamte Sammlung (einschließlich der Bibliothek) ins Musée du Quai Branly gebracht wurde und dort laut wikipedia nur zu einem verschwindenden Bruchteil ausgestellt ist, galt es, sich neu zu orientieren. Darüber hat der Museumsblog schon einmal berichtet.
Nun habe ich die Ausstellung L’Homme exposé besucht. Die Idee, in der Ausstellung die Saga des Menschen und die „Wiedererfindung“ des Museums zugleich zu thematisieren, spiegelt sich auf der museographischen Ebene wider: der Besucher bewegt sich zwischen großen Transportkisten. Sie sind zum Teil geöffnet und geben Blicke auf die Museumsschätze frei, eine andere Inszenierungsform sind große Regale, wie man sie in Depots findet. Der narrative Faden der Ausstellung ist interessant: es geht über die unterschiedlichen Blicke auf den Menschen und darum, wie der Mensch zu unterschiedlichen Zeiten repräsentiert wurde, welche Vorstellungen er sich von dem anderen machte. Es sind sehr interessante Objekte zu sehen – von Schädeln über Gipsabdrücke zu Mumien. Leider ist die Beleuchtung katastrophal, die Texte viel zu lang und die Schrift zu klein. Und irgendwie machte das Museum auch nicht den Eindruck einer Baustelle auf mich. Es wirkte eher verlassen. Vielleicht bringt die neue Ausstellung Femmes du Monde mehr Leben ins Museum.

Kein Hof für die Immigration

Geschrieben von am 12. Oktober 2007 10:08

Skandal um die Cité nationale de l’Histoire de l’Immigration – zur Eröffnung am 10. Oktober fand kein offizieller Festakt statt. Staatspräsident Sarkozy hatte keine Zeit, ebensowenig der Minister für „Immigration und nationale Identität“; die Kulturministerin schaute abends mal kurz vorbei, so war in Le Monde nachzulesen. Einst ein Projekt der Linken, hat das Projekt eines Immigrationsmuseum nun nach knapp 30 Jahren einen Ort gefunden; Chirac – er hätte wohl gerne eingeweiht – spielte dabei eine entscheidende Rolle. Aber die Wellen schlagen gerade hoch, was Immigration in Frankreich betrifft, da ein neues, restriktives Einwanderungsgesetz durchgepeitscht werden soll. Schom im Juni gab es einen Eklat, als acht HistorikerInnen aus dem wissenschaftlichen Beirat der Cité zurücktraten. Nicht, weil sie das Museumsprojekt nicht weiter unterstützen wollten, sondern weil sie gegen das Sarkozy eingerichteten Ministerium für „Immigration und nationale Identität“ protestieren wollten.
Aber wir können hingehen: Bis zum Sonntag ist der Eintritt frei und es viele Aktionen sind geplant. Zu sehen gibt es neben dem Gebäude die Ausstellung „Repères„. Am Samstag verlagert Radio France das Studio in die Cité.
Die FAZ berichtet in der Printausgabe heute ausführlich darüber.

Cité nationale de l’histoire de l’immigration
293, avenue Daumesnil, 75012 Paris (Métro Porte Dorée)
Dienstag- Freitag von 10-17.30 Uhr geöffnet, Sa und So 10-19 Uhr.

Eindeutig

Geschrieben von am 28. September 2007 15:36


Ich gebe zu, dass ich schon gerne einmal, wenn auch nur symbolisch, vor ihm gestanden hätte. Nur um zu erfahren, wie groß er eigentlich war. Nun ist leider wieder nichts daraus geworden. Zwar hat das Pariser Armeemuseum im Hôtel des Invalides, wo auch seine sterblichen Überreste liegen, seit letztem Jahr einige Kleinode von Napoelon I. im Dom neu in Szene gesetzt. Darunter ist eben auch der berühmte Umhang und der noch berühmtere Zweispitz. Napoleon I. auf Augenhöhe mit den BesucherInnen? Das ginge dann doch zu weit.

Unter Kopien

Geschrieben von am 19. September 2007 18:57





Es ist schon eigenartig: in der am Montag von Staatspräsident Sarkozy eröffneten Cité de l’Architecture et du Patrimoine in Paris sieht man zum größten Teil „nur“ Kopien – und ist doch gehörig beeindruckt. Auf den ersten Blick hat sich wenig geändert: das Musée des monuments français, das seit Ende des 18. Jahrhundert Gips-Moulagen französischer Baudenkmäler sammelt sowie Fresken nachbildet, führt die Besucherin auf einer Etage im großen Seitenflügel des Palais de Chaillot und verschachtelt auf mehreren Etagen die Kunst am Bau in Frankreich von der romanischen Epoche bis ins 18. Jahrhundert vor.Die Moulagen, also die Modelle von Kirchenportalen, Statuen, Säulen… scheinen ihren Platz, als ich das erste Mal vor über 20 Jahren (!) im Musée de monuments français war, nicht verlassen zu haben. Doch das täuscht: eine rigorose Auswahl und eine schöne Museographie, einmal im warmen Rot und zum anderen im kalten Grauweiss setzt die Stücke erst so richtig in Szene. Mit der Farbe zitiert man die Anfänge. Rot war der Ausstellungsraum im Palais du Trocadéro, den man anläßlich der Weltausstellung 1937 abriss bzw. umgebaute.Und Grauweiss war die Farbe nach dem Umbau. Beeindruckend sind die Ausstellungsräume, die sich den Fresken widmen, die räumlich erfahrbar gemacht werden – so tritt man etwa in Kirchenräume. Auch erhält man an einer Stelle Einblick hinter die Kulissen und blickt auf das Gerüst der mächtigen Kirchenkuppel von Cahors. Wer also einmal eine Zeitreise in die Bau- und Kunstgeschichte Frankreichs machen möchte, ist hier richtig am Platz.
Besonders beeindruckt war ich aber vom modernen Teil der Cité. Es wird nicht nur zurückgeblickt, sondern auch die jüngere Vergangenheit und die Gegenwart thematisiert. Die zweite Etage des sogenannten Pariser Flügel im Palais de Chaillot ist der Architektur seit 1850 gewidmet, mit Modellen, Filmen, Plänen und Fotos. Hier ist die Anordnung nicht chronologisch, sondern thematisch, etwa nach Material, Funktion oder Aufgabensprektrum eines Architekten. Genial ist der Nachbau einer Wohneinheit der Cité radieuse in Marseille von Le Corbusier, den man betreten kann. Vielversprechend ist auch die Wechselausstellung zu neueren Projekten in Frankreich, die das Äußere eines Gebäudes nicht nur als Fassade, sondern als „Haut“ betrachten. Mein Fazit ist also sehr positiv: es war ein aufregender, kurzweiliger Besuch. Das Museums-Café mit (für diesen Ort) moderaten Preisen wird, das ist sicher, aufgrund der Aussicht auf den Eiffelturm sich großer Beliebtheit erfreuen. Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass alle Menschen in der Cité, ob an der Kasse, Garderobe oder im Café durchweg gutgelaunt waren, so dass der Besuch wirklich Freude machte. Deshalb: ein großes Lob! Anschauen.

Museumsgefühle

Geschrieben von am 18. September 2007 15:12

Ein eigentümliches, regelrecht glücklich machendes Gefühl beschlich mich neulich, als ich mir die Ausstellung „Que dit le volatile“ im Pariser Musée d’Histoire de France des Nationalarchiv anschaute. In der kleinen, charmanten Ausstellung werden Karikaturen von Roland Moison, dem langjährigen Chef-Karikaturisten von „Le Canard Enchaîné“ mit Schätzen aus dem Nationalarchiv kombiniert. Moisan verquickte in seinen hier gezeigten Karikaturen die Präsidenten Frankreichs mit Motiven des traditionellen Bilderkanons; diese Themen bestimmten die Auswahl der präsentierten Dokumente und Exponate aus dem Nationalarchiv, wie etwa ein Vertrag aus dem 7. Jahrhundert aus Papyrus oder das originale Notenmanuskript der Marseillaise. Das Gefühl ausgelöst haben die Schlüssel der Bastille. Der Sturm auf die Bastille übte im Geschichtsunterricht eine ungeheure Faszination auf mich aus und die Französische Revolution hat sich mir deshalb gut eingeprägt. Und nun lagen die Schlüssel (es waren vier) einfach vor mir, allein durch schlichtes Glas getrennt. Ich konnte nur noch staunen. Museumsgefühl eben. Wegen dieser Glückmomente gehe ich gerne ins Museum.

Die Cité öffnet das Tor

Geschrieben von am 17. September 2007 10:06


Am 10. Oktober wird offiziell eröffnet, doch anläßlich der Journées du Patrimoine konnte das Publikum die zukünftige Cité national de l’Histoire de l’Immigration im Pariser Osten schon einmal besichtigen. Viel zu sehen gab es nicht – an der Dauerausstellung wird wohl noch gearbeitet und am Gebäude selbst, das unter Denkmalschutz steht, kann nicht viel verändert werden. „Baustelle“ war dann auch das Thema des Rundganges, den man mit einem Audioguide machen konnte. Der Hörparcours wurde aus einer Radioreportage zusammengestellt, die eine Journalistin über die Arbeiter der Cité gemacht hat und die man hier anhören kann. Männer aus allen möglichen Ländern der Welt erzählen über ihre Arbeit und ihr Verhältnis zu Frankreich. In Verbindung mit dem Gang durch das Gebäude war das sehr eindrucksvoll. Das Gebäude ist Ausstellungsgegenstand genug: 1931 zur Kolonialausstellung gebaut, muten heute die Fresken, die einen eurozentrischen Blick auf die damaligen Kolonien zeigen, schon etwas merkwürdig an. Hinzu kommt eine kleine Foto-Ausstellung, die den Umbau thematisiert. Höhepunkt für viele (kleine) BesucherInnen bleibt weiterhin das Aquarium, das nun mit neuen Tafeln und Farben etwas frischer wirkt.
Der Herr in Schwarz auf dem unteren Foto ist übrigens Loïc Julienne, einer der beiden Architekten, die das Gebäude umgebaut haben.
Der Museumsblog hat hier schon einmal über die Cité berichtet.

Das Musée de l’Homme in Paris definiert sich neu

Geschrieben von am 29. März 2007 11:59

Seit die ethnologischen Sammlungen komplett in Besitz des Musée du Quai Branly übergegangen sind, muss das Musée de l’Homme die noch bei ihm verbliebene anthropologische Sammlung völlig neu aufbereiten. Der neue Direktor Zeev Gourarier, der vorher Konservator im volkskundlichen Museum MNATP war, das nach Marseille umgezogen ist, stellte schon einmal die Neukonzeption vor. In der geplanten Dauerausstellung dreht sich alles um den Menschen und um vier grundlegende Fragen: Wer ist der Mensch? Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir? Die Umgestaltung soll vier Jahre dauern. Mit Wechselausstellungen soll auf die künftige Dauerausstellung Appetit gemacht werden. Seit Ende Februar ist nun die erste Schau zu sehen, „Die Saga des Menschen. Episode 1: Der ausgestellte Mensch„. In einer Art Zeitreise durch Jahrtausende werden Themen wie der imaginierte Mensch, die Natur des Menschen oder die Entdeckung des Anderen beleuchtet. Parallel zur Ausstellung findet man Artikel des Ausstellungsteams auf dem Sagablog. Interessant sind auch die sphärischen Klänge, die ertönen, wenn man auf der Internetseite zur Ausstellung surft.

Die militärgeschichtlichen Museen rüsten auf

Geschrieben von am 20. Februar 2007 12:42


Seit einiger Zeit sind in den militärgeschichtlichen Museen interessante Dinge zu beobachten:
Angefangen hatte es vor einiger Zeit mit dem Imperial War Museum London, nun ziehen auch das Militärhistorische Museum der Bundeswehr Dresden und das Musée de l’Armée in Paris nach. In Dresden soll 2008 die neue Dauerausstellung eröffnet werden, die auf über 9.000 qm nicht technikgeschichtlich, sondern kulturgeschichtlich ausgerichtet sein soll. Für dieses Vorhaben wurde der Architekt Liebeskind gewonnen, der ja auch schon die imposante Außenstelle des Imperial War Museums in Manchester entworfen hat. In Dresden treibt Libeskind einen Keil in das ehemalige Arsenalgebäude. Der Stuttgarter Architekt HG Merz sorgt für die Ausstellungsarchitektur; ein Autorenteam sorgt für die inhaltliche Umsetzung.

In Paris läuft seit 2003 das Programm „Athéna (Armes, techniques, Histoire, Emblèmes, nation, Armee). Hier soll (Napoleon lässt grüßen) nach seiner Modernisierung das wichtigste militärgeschichtliche Museum des Planeten entstehen, so der Direktor und General Robert Bresse. Die Arbeiten erfolgen sukzessive; fertigestellt ist bereits die Präsentation zu den älteren Waffensammlungen, die seit 2005 zu sehen ist und die Zeit zwischen 1871 und 1945, die seit Sommer 2006 präsentiert wird. Es folgt noch ein Museum für Charles de Gaulle und die Abteilung Ludiwg XIV bis Napoleon III und weitere interne Modernisierungen. Die Bilder zeigen einen Blick in die alten (neuen) Waffensammlungen und eine in Szene gesetzte Studiensammlung des Pariser Museums. Eine Entwicklung, die es weiter zu verfolgen gilt.

Musée du quai Branly, die vierte

Geschrieben von am 7. Februar 2007 13:04



Ich habe nun das auch hier schon viel besprochene Musée du Quai Branly in Paris besichtigt. Es hat mich sehr enttäuscht: weder Architektur, Museographie oder Präsentation ist neu oder gar innovativ. Es bietet kein Aha-Erlebnis, wie damals die Grande Galerie d’Évolution des naturhistorischen Muséum oder wie die Präsentation des Musée d’Orsay. Es wird sich dennoch durchsetzen, aber nicht, weil es richtig gut ist, sondern weil damit Prestige verbunden ist. Mein erster Eindruck (weitere werden noch folgen):
Den Besucher empfängt, wenn er den wirklich interessanten Garten durchquert hat und die üblichen Hürden (einmal anstehen für die Tickets, einmal für die Sicherheitskontrolle, einmal für den Einlass), überwunden hat, ein sehr dunkel gehaltenes Foyer. Dann begibt man sich auf eine Rampe, die auf einem geschwungenen Weg hinauf in die Ausstellung führt. Eigentlich handelt es sich eher um einen Tunnel mit einer sehr niedrigen Decke. Ab und zu werden kurze Sätze in Leuchtschrift eingeblendet, mal sieht man einen Film oder Dias. Sonst passiert nichts. Auch der Audio-Guide, (der 5 Euro kostet) gibt nur eine knappe Einführung her. Dennoch baut die Rampe eine Erwartungshaltung auf, die dann leider nicht erfüllt wird: Man strandet auf einer Art Kreuzung und weiß nicht genau, wo man hin soll. Es ist schummrig, es gibt keinen Eye-Catcher. Also schaue ich mir erst die androgyne Figur an, die da etwas verloren steht. Zwar hatte das Museum aufgrund des Protestes Objektbeschriftungen angebracht, genützt hat es jedoch nicht viel, haben die Schilder doch eine viel zu kleine Schrift und es ist viel zu dunkel, um sie überhaupt lesen zu können. Überhaupt wird es einem schwer gemacht, Objekte anzusehen: so stehen viele Objekte frei vor der Glasfassade. Zum Schutz wurde auf die Fassade eine perforierte Folie geklebt. Vor der Fassade sind allerdings ebenfalls, anders perforierte Jalousien angebracht. Es entsteht also eine Art psychadelischer Effekt, so dass man die Objekte vor lauter Augenflimmern gar nicht richtig ansehen kann. Dazu ist es schwierig, überhaupt den Weg zu finden durch den mit Vitrinen vollgestellten Ausstellungsraum; die Besucherführung ist gleich null. Ich weiß nicht, wo ich mich befinde und habe keinen Überblick, was mich erwartet. Es sind diese Sachen, die mich ärgern und die mir zeigen, dass da wenig an den Museumsbesucher gedacht wurde. Auch die Museographie halte ich für überdenkenswert – wie ich das meine, werde ich noch in anderen Posts zur Diskussion stellen.Auf ihn wirke das Museum, so ein französischer Freund und unvoreingenommener Biologe, wie ein luxuriöser Duty-Free-Shop. Nach meinem Besuch muss ich ihm Recht geben: ich habe noch nie so viele Menschen in einem Museum gelangweilt um Vitrinen wandeln, telefonieren und Zeitung lesen sehen noch habe ich so viele Unterhaltungen über Erziehungsprobleme oder geschäftliche Angelegenheiten mitangehört. Das Museum bietet dazu wirklich die ideale, dekorative Kulisse. Allerdings erinnert mich alles eher an eine Shopping Mall der Mittelklasse: im Juni 2006 eröffnet, zeigt die Ausstellung jetzt schon einige Gesprauchsspuren. So ist der Bodenbelag teilweise zerstört und elektrische Kabel ragen ungeschützt in den Raum hinein.

Das MQB im Museumsblog wurde hier, hier und hier besprochen.

Immigrations-Museum in Frankreich auf den Weg gebracht

Geschrieben von am 25. Oktober 2006 10:57

Seit einiger Zeit entsteht in Paris die Cité nationale de l’Histoire de l’Immigration – pikanterweise im Palais de la Porte Dorée, einem Gebäude, das einst zur Kolonialausstellung 1931 gebaut wurde. Es war erst Kolonialmuseum, dann Kunst- und Zivilisationsmuseum für Afrika, Asien, Ozeanien, Nord- und Südamerika; die Sammlung wurde dann vom Musée du Quai Branly übernommen. Nun wird der Palais behutsam umgebaut. Anfang Oktober wurde die Baustelle mit einer Rede des Kulturministers eingeweiht; ebenso wurde die Internetseite neu gestaltet. In 172 Tagen, so zeigt heute der Countdown auf der Internetseite an (April 2007), soll die Dauerausstellung eröffnet werden.
Die Cité ist bereits sehr aktiv und macht mit diversen Veranstaltungen – Tagungen, Theater, Ausstellungen an anderen Orten – auf sich aufmekrsam. Um nicht nur die Geschichte aufzuarbeiten, sondern auch die Gegenwart mitzugestalten, hat sie ein Netzwerk gegründet, um Organisationen, Projekten etc., die sich mit Immigration und Integration beschäftigen, ein Forum zu geben.
In Deutschland hat das Projekt übrigens im gemeinnützigen Verein DOMIT (Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland) zwar ein Pendant, nicht aber die politische und finanzielle Unterstützung wie in Frankreich. Langfristig ist ein Migrationsmuseum geplant, ein Zentrum der Geschichte, Kunst und Kultur der Migration.
Vielleicht können ja einige Kulturpolitiker mal einen Betriebsausflug nach Paris machen, um sich vor Ort von der Notwendigkeit des Anliegens auch für Deutschland zu informieren.

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